Natriumiodid 99 % NAI Industriequalität CAS 7681-82-5
Produktbeschreibung
Produktname: Natriumiodid
CAS-Nr.: 7681-82-5
MF: NaI
Qualitätsstandard: Lebensmittelqualität, Industriequalität, Arzneimittelqualität, Reagenzqualität
Reinheit: Mindestens 99 %
Aussehen: Weißes, kristallines Pulver
Anwendung: Tierfutterzusatzstoff oder Apotheke
Natriumiodid ist ein weißer Feststoff, der durch die Reaktion von Natriumcarbonat mit Iodwasserstoffsäure und anschließendes Eindampfen der Lösung gewonnen wird. Es existiert als wasserfreies Natriumiodid, Dihydrat und Pentahydrat. Es dient als Ausgangsstoff für die Herstellung von Iod, das in der Medizin und Fotografie Anwendung findet. Die saure Natriumiodidlösung besitzt aufgrund der Bildung von Iodwasserstoffsäure reduzierende Eigenschaften.
Produkteigenschaften
Natriumiodid ist ein farbloses, kubisches Kristall oder weißes, kristallines Pulver. Es ist geruchlos und schmeckt salzig-bitter. Es zieht Feuchtigkeit aus der Luft an und verfärbt sich bei Kontakt mit Luft aufgrund der Iodfreisetzung langsam braun. Die Dichte beträgt 3,67 g/cm³. Es schmilzt bei 660 °C und verdampft bei 1304 °C. Der Dampfdruck liegt bei 1 Torr bei 767 °C und 5 Torr bei 857 °C. Es ist sehr gut löslich in Wasser (178,7 g/100 ml bei 20 °C und 294 g/100 ml bei 70 °C) und löslich in Ethanol und Aceton.
Anwendung
Natriumiodid findet breite Anwendung beim Halogenaustausch (Finkelstein-Reaktion), beispielsweise bei der Umwandlung von Alkylchloriden, Allylchloriden und Arylmethylchloriden in die entsprechenden Iodide, welche Vorstufen für pharmazeutische und feinchemische Produkte darstellen. Es wird zur Steigerung der Effizienz der Wittig-Adduktbildung aus weniger reaktiven Chloriden und Bromiden eingesetzt. Geeignete Präparate werden als Nahrungsergänzungsmittel verwendet. Natriumiodid dient als Vorstufe des Kontrollmittels bei der Ab-initio-Emulsionspolymerisation. Es findet Anwendung bei der Bestimmung von gelöstem Sauerstoff nach der modifizierten Winkler-Methode, bei der Synthese des Fluoreszenzfarbstoffs Kupfersensor-1 (CS1) zur Bildgebung labiler Kupferverbindungen in biologischen Proben sowie bei der Spaltung von Estern, Lactonen, Carbamaten und Ethern in Kombination mit Chlortrimethylsilan.
Es kann für Zystographie, retrograde Urographie, Cholangiographie über eine T-Drainage und Fistelangiographie anderer Körperteile verwendet werden.
Urographie: 6,25 % 100 ml. Zystographie: 6,25 % 150 ml. Retrograde Pyelographie: 12,5 % 5–7 ml. T-Drainage-Cholangiographie: 12,5 % 10–30 ml. Fistelangiographie: Injektionsstelle und Dosis werden dem Krankheitszustand angepasst.
Natriumiodid wurde als Bestandteil bei der Herstellung der Mayer-Hämatoxylin-Färbelösung verwendet.
Es kann in folgenden Prozessen verwendet werden:
Vorstufe bei der Polymerisation von Butylacrylat.
Chaotropes Mittel bei der DNA-Extraktion.
Entschützungsmittel zur Entfernung der N-tert-Butyloxycarbonylgruppe in Aminosäuren.
Wasserlösliches Fluoreszenzlöschmittel.
Verpackung & Lagerung
Verpackung: Kartontrommel mit Plastikbeutel ausgekleidet, 25 kg/Trommel.
Lagerung: Versiegelt und dunkel gelagert.
Transportinformationen
UN-Nummer: 3077
Gefahrenklasse: 9
Verpackungsgruppe: III
HS-Code: 28276000
Spezifikation
| Qualitätsprüfungsgegenstand | Indexwert |
| Alkalinität (als OH)-) / (mmol / 100 g) | ≤0,4 |
| Ba,% | ≤0,001 |
| Iodat (IO3) | qualifiziert |
| Klarheitstest | qualifiziert |
| Schwermetall (in Pb), % | ≤0,0005 |
| Calcium und Magnesium (berechnet als Ca), % | ≤0,005 |
| Stickstoffverbindung (N), % | ≤0,002 |
| Gehalt (NaI), % | ≥99,0 |
| Eisen (Fe), % | ≤0,0005 |
| Thiosulfat (S2O3) | qualifiziert |
| Sulfat (SO4), % | ≤0,01 |
| Phosphat (PO4), % | ≤0,005 |
| Chlorid und Bromid als Cl), % | ≤0,03 |








